Inhalt:

Isabella Marie Swan. Die unscheinbare Literaturstudentin lebt in Liverpool. Sie ist einsam – hat kaum Freunde und ihre Familie besteht gerade einmal aus ihren Eltern und ihr. Durch Zufall trifft sie auf den eleganten Edward Cullen. Bald muss sie feststellen, dass er ihr mehr bedeutet als erwartet. Doch was ist mit Jacob, dem kranken Jungen, der zu dieser Zeit bei Edward wohnt?

Samstag, 13. November 2010

Prolog

The Beatles - Eleanor Rigby

Ah, look at all the lonely people
Ah, look at all the lonely people

Eleanor Rigby picks up the rice in the church where a wedding has been
Lives in a dream
Waits at the window, wearing the face that she keeps in a jar by the door
Who is it for?

All the lonely people
Where do they all come from?
All the lonely people
Where do they all belong?

Father McKenzie writing the words of a sermon that no one will hear
No one comes near.
Look at him working, darning his socks in the night when there's nobody there
What does he care?

All the lonely people
Where do they all come from?
All the lonely people
Where do they all belong?

Ah, look at all the lonely people
Ah, look at all the lonely people

Eleanor Rigby died in the church and was buried along with her name
Nobody came
Father McKenzie wiping the dirt from his hands as he walks from the grave
No one was saved

All the lonely people
Where do they all come from?
All the lonely people
Where do they all belong?


Still saß ich da. Starrte auf das Blatt Papier. Wusste nicht, was ich schreiben sollte. Der Stift befand sich seit guten fünf Minuten in meiner Hand, doch rührte ich ihn nicht. Ich hatte noch keinen Klecks Tinte auf das saubere Blatt geschrieben.
Wie sollte das enden?
Ich sollte schreiben, was mir am wichtigsten am Leben war. Was für Erfahrungen ich mit anderen Menschen gemacht hatte. Wie ich an Freunde gelangte und was ich an ihnen schätzte.
Ich wusste es nicht.
Das wichtigste in meinem Leben waren Bücher. Ich konnte mich darin verstecken, ohne weiter aufzufallen. Ich konnte alles vergessen, wenn ich mich in die Handlung vertiefte.
Andere Menschen waren für mich wenig von Bedeutung. Ich hatte keine Freunde. Meine Familie bestand lediglich aus meinen Eltern und mir, weshalb meine Freizeit immer allein verbrachte.
Ich kam damit zurecht. Ich musste damit zurechtkommen. Was hätte ich auch sonst tun sollen?
Das Blatt war noch immer leer. Wieso musste man solche Fragen beantworten, wenn man sich am Anfang eines Literaturstudiums befand? Wollten sie nur etwas über unser Privatleben erfahren?
Menschen lassen sich beeinflussen, schrieb ich. Dann strich ich es wieder durch. Es hatte nichts mit dem Thema gemein.
Menschen sind für mich wie Fremde. Ich verstehe sie nicht. Sie mich nicht. Sie denken auf eine andere Art und Weiße als ich. Ich ließ die Sätze stehen. Strich sie nicht durch.
Und plötzlich schrieb meine Hand wie von alleine. Ich musste nicht viel nachdenken. Schrieb einfach alles auf, was mir einfiel. Ob es jetzt groß passte oder nicht, war mir mehr oder weniger egal.

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